Hotellerie setzt auf Automatisierung: Roboter als Antwort auf den Fachkräftemangel

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Ein neues Mitglied im Team des Parkhotels Cup Vitalis hat sich aufgrund seiner Fähigkeit, das schmutzige Geschirr leise und unauffällig in die Spülküche zu transportieren, schnell beliebt gemacht. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Gäste haben Freude an seiner Anwesenheit.

Willkommen in der Zukunft: Cupy, der neue Star im Restaurant des Bad Kissinger Parkhotels

Das Bad Kissinger Parkhotel Cup Vitalis hat mit Cupy einen neuen Mitarbeiter, der für Entlastung im Restaurant sorgt. Der Service-Roboter hat schnell den Respekt und die Freundschaft des Personals gewonnen, da er ihnen eine unangenehme Arbeit abnimmt. Der fast 17.000 Euro teure Roboter ist eine Investition, die sich für das Hotel auszahlt, da er nicht nur das Personal, sondern auch die Gäste beeindruckt.

Roboter-Kollege Cupy beherrscht natürliche Sprachverarbeitung

Cupy, der chinesische Laufroboter, ist so konstruiert, dass er bis zu 60 Kilogramm auf seinen vier Abstellflächen transportieren kann. Der Roboter wird durch Sensoren an der Decke des Restaurants gesteuert und navigiert auf direktem Weg zwischen den acht Service-Stationen, dem Kellner-Office und der Spülküche. Wir haben darauf geachtet, dass die Gäste von Cupy nicht beeinträchtigt werden.

Im Falle eines Hindernisses durch einen Gast erkennt die Gestenerkennung des Roboters das Hindernis und meldet über das Sprachmodul: „Bitte lassen Sie mich durch.“ Wenn der Gast nicht reagiert, wird der Roboter das Hindernis umfahren und seinen programmierten Weg fortsetzen.

Die Mitarbeiter im Cup Vitalis haben einen Durchschnitt von fünf bis sieben Kilometern pro Schicht zurückgelegt, um schmutziges Geschirr in die Spülküche zu bringen. Durch die Einführung eines neuen Sammel- und Laufroboters wird diese Belastung nun reduziert und das Personal kann sich stärker auf den direkten Service am Gast konzentrieren.

Unser neuer Mitarbeiter ist ein wahrer Schatz für unser Unternehmen, da er den ganzen Tag ohne Pause arbeiten kann. Zusätzlich ist es ein Pluspunkt, dass er keinen Urlaub benötigt und auch niemals krank wird, was uns als Arbeitgeber in vielerlei Hinsicht entlastet.

Roboter Cupy erfreut sich großer Beliebtheit bei den Mitarbeitern!

Jennifer Winterstein war anfangs skeptisch gegenüber ihrem Roboter-Kollegen Cupy. Doch sie ist positiv überrascht von seiner Leistung und wie er das Service-Team entlastet. Auch die Gäste im Restaurant zeigen großes Interesse an dem Roboter und machen oft Fotos von ihm. Die einfache Bedienung über die Digitalanzeige ist ein weiterer Pluspunkt.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass einige Gäste den Laufroboter Cupy bewusst blockieren, um seine Reaktionsfähigkeit zu prüfen. Daher diskutiert das Personal, ob ein zweites Gerät angeschafft werden soll, um den Servicebedarf der Gäste zu erfüllen.

Wir wollen nicht voreilig handeln und uns in unnötige Kosten stürzen. Stattdessen werden wir uns Zeit nehmen, um zu prüfen, ob ein zweiter Roboter wirklich notwendig ist und sich auch wirtschaftlich lohnt. Wir werden die Saison abwarten und dann eine informierte Entscheidung treffen.

Muller hat überlegt, dass ein Roboter möglicherweise in der Bar als Reinigungskraft eingesetzt werden könnte, um die Tische abzuräumen und die Bar sauber zu halten. Diese Idee ist zwar praktisch, aber es gibt viele technische Herausforderungen, die gelöst werden müssten, bevor sie umgesetzt werden könnte.

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