Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 der MSC Group stellt die Eröffnung umweltgerechter Terminals in Barcelona und Miami in den Fokus. Beide Anlagen integrieren energieeffiziente Technologien, Abwasserrecycling und emissionsarme Liegeplatztechnik, um lokal den ökologischen Fußabdruck deutlich zu verringern. Parallel senkte die Kreuzfahrtsparte die CO2-Intensität fünf Jahre vor der IMO-Vorgabe und verstärkte die LNG-Flotte durch die MSC World America. 1,7 Millionen Schulungsstunden untermauern das Mitarbeiterengagement. Diese Erfolge belegen systematische Optimierungen und ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategien deutlich.
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Energy Transition Plan treibt Flottenmodernisierung und Emissionsreduktion deutlich voran

MSC Cruises Landstromnutzung (Foto: MSC Rights)
Auf Basis des umfassenden Energy Transition Plans hat die MSC Group die Emissionsstrategie ihrer Kreuzfahrtsparte gezielt ausgerichtet. MSC Cruises und Explora Journeys nehmen Kurs auf eine vollständige Kompensation der Treibhausgasemissionen betrieblich bis 2050. Dank frühzeitig gestarteter Flottenmodernisierung, etwa durch effiziente Motorentechnologien, und verbesserter Betriebsprozesse an Bord konnte bereits im Jahr 2025 das von der IMO geforderte Reduktionsziel für Kohlenstoffemissionen vorzeitig erreicht und verlässlich dokumentiert werden sowie langfristig gesichert wirtschaftlich nachhaltig.
Drittes MSC LNG-Dual-Fuel-Schiff startet flexiblen Betrieb mit erneuerbaren Energieträgern
2025 erfolgte mit der Indienststellung der MSC World America das dritte Flottenmitglied, das mit einer Dual-Fuel-Anlage auf LNG-Basis ausgerüstet ist. Diese Technologie gestattet einen flexiblen Wechsel zwischen fossilen Energieträgern und erneuerbaren Kraftstoffalternativen, je nach Verfügbarkeit und Umweltvorgaben. Künftige Neubauten beider Kreuzfahrtmarken werden nach diesem Modell geplant und gebaut, um den Kraftstoffmix anzupassen, CO2-Emissionen zu verringern und die ökologischen Auswirkungen des Seeverkehrs nachhaltig zu optimieren und erfolgreich langfristig messbar zu verbessern.
Neue Ökohäfen in Barcelona und Miami setzen Maßstäbe Nachhaltigkeit
Die neu errichteten Terminals in Barcelona und Miami erfüllen anspruchsvolle Umweltkriterien, die von einer internationalen Prüforganisation zertifiziert wurden. Zu den technischen Merkmalen gehören energiesparende Isolationsmaterialien, intelligente Beleuchtung und Klimasteuerung sowie Wärmerückgewinnungssysteme. Abwasser durchläuft mechanische und chemische Filterstufen, bevor es als Nutzwasser zurückgeführt wird. Emissionsarme Zugangsbrücken und Ladestationen für Elektrovorwärmung reduzieren lokale Schadstoffemissionen bei Anlegemanövern und Ablegevorgängen wesentlich. Diese Infrastruktur unterstützt CO2-Reduktionsziele und ermöglicht effiziente optimierte Abläufe für Passagier- und Gütertransport.
Kooperation mit kommunalen Partnern gestärkt durch Workshops und Hafenbesuche
MSC Cruises hat den Dialog mit angrenzenden Küstengemeinden an seinen Häfen systematisch ausgedehnt, um eine enge Zusammenarbeit zu garantieren. Kernbestandteile sind speziell konzipierte Lernangebote für Jugendliche, geführte Hafenexkursionen für Stakeholder sowie interaktive Workshops zu umwelt- und wirtschaftsrelevanten Themen. Durch diese Maßnahmen entsteht ein kontinuierlicher Wissensaustausch mit lokalen Vertretern. Die Beteiligten erarbeiten gemeinsam Lösungsstrategien, fördern gegenseitiges Vertrauen und legen den Grundstein für effektive, langfristige Partnerschaften. Über Feedbackrunden werden Prozesse optimiert und transparenter.
Maßnahmen gegen Wal-Kollisionen in sensiblen Gebieten mit speziellen Crew-Schulungen
Die umfassende Biodiversitätsstrategie fokussiert auf den Schutz großer Meeressäuger durch Protokolle zur Wal-Kollisionsvermeidung. Geschwindigkeitseinschränkungen, akustische Detektion und ständige Beobachtung minimieren Risiken in ökologisch sensiblen Zonen. Routen werden entlang saisonaler Wanderpfade angepasst, um Lebensräume zu bewahren. Regelmäßige Schulungen vermitteln der Crew Kenntnisse in mariner Ökologie und Notfallmaßnahmen. Am neu errichteten Marine Conservation Center auf Ocean Cay, ausgezeichnet als Hope Spot von Mission Blue, arbeiten Forscher und Pädagogen zusammen, entwickeln praxisorientierte Bildungsprogramme.
Gesamte Wertschöpfungskette erstmals bilanziert; 217 Landstromanschlüsse zur Reduktion genutzt
Die erstmalige Erfassung der THG-Emissionen bei der MSC Group deckte alle Phasen der Wertschöpfungskette ab, inklusive Schiffsbau, Logistik, Unterhaltsarbeiten und Bord-Catering. Ergänzend wurden 2025 insgesamt 217 Landstromanschlüsse in Häfen weltweit genutzt, um während Liegezeiten auf emissionsfreie Stromversorgung umzusteigen, Generatoren stillzulegen und den Energiebedarf umweltgerecht zu decken. Durch dieses ganzheitliche Vorgehen werden Emissionen deutlich reduziert, Effizienzsteigerungen erzielt und die nachhaltige Ausrichtung der Kreuzfahrttourismusbranche nachhaltig gestärkt und die Unternehmensbilanz nachhaltig messbar verbessert.
9 800 Tonnen Bio-Kraftstoffe sparen massiv CO2e gegenüber fossilen Alternativen
Mit Wasseraufbereitung erzeugen die Schiffe 84,4 Prozent ihres Frischwassers an Bord und verringern so den Verbrauch lokaler Wasserquellen. Dazu wurden im Jahr 2025 rund 9.800 Tonnen erneuerbarer Kraftstoffe eingesetzt, was zu einer Minderung von 48.714 Tonnen CO2e gegenüber fossilen Alternativen führte. Diese integrativen Maßnahmen verknüpfen Ressourceneffizienz mit Emissionsreduktion und untermauern den Kurs der Reederei im nachhaltigen Schiffsbetrieb. Durch diese Initiativen stärkt das Unternehmen langfristig seine ökologische Bilanz und fördert den Schutz der Meeresökosysteme.
Überarbeitete Employee Value Proposition ergänzt Schulungsprogramm für globale Talentförderung
Das auf kulturelle Verbesserung ausgerichtete „Our Best“-Programm der MSC Group, ergänzt um eine neu konzipierte Employee Value Proposition, fördert systematisch Talententwicklung. Durch den Einsatz von 1,7 Millionen Schulungsstunden jährlich werden Know-how und Leadership-Kompetenzen der Crew nachhaltig gestärkt. Diese Maßnahmen führen zu einer Crew-Wiederholerrate von 91 Prozent und festigen langfristig die personelle Expertise. Zeitgleich erweitert die Jugendbildungsinitiative „All Aboard!“ ihr Angebot für knapp 200 Schülerinnen und Schüler in Spanien und Portugal.
Im Nachhaltigkeitsbericht der MSC Group für 2025 werden strategische Maßnahmen gegen Treibhausgase vorgestellt, darunter die Inbetriebnahme zusätzlicher LNG-Schiffe und die Integration erneuerbarer Kraftstoffe in den Bordbetrieb. Gleichzeitig fördert die Reederei die Biodiversität durch Routenanpassungen und ein neues Meeresforschungszentrum auf einer eigenen Insel. Sozial engagiert sie sich mit Bildungskooperationen sowie Kulturprogrammen in Hafenstädten. Die frühzeitige Umsetzung internationaler Vorgaben stärkt die Reputation und die operative Effizienz nachhaltig und fördert dabei unternehmensweite Innovation.

