Der Besuch des DSV Para Ski alpin Teams im Paravan Mobilitätspark Aichelau ermöglichte vertiefte Einblicke in mobile Assistenzsysteme. Unter der Leitung von Anna-Lena Forster und Justus Wolf erprobten die Athletinnen verschiedene Fahrzeugmodule wie elektrisch angetriebene Lenkradumbauten, Rollstuhlverladesysteme und automatisierte Türantriebe. Dabei diskutierten die Teilnehmerinnen praxisorientierte Anpassungen für Reise-, Trainings- und Wettkampfszenarien. Die Initiative verdeutlichte die zentrale Rolle individualisierter Mobilitätslösungen für Alltag, Trainingsorganisation und Spitzenleistung sowie barrierefreies Fahren und gesteigerte Lebensqualität.
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Geführter Rundgang erklärt Rollstuhlverladesysteme und spezielle Türantriebe für Nutzer

Wie individuelle Fahrzeugumbauten funktionieren (Foto: Paravan)
Im Mobilitätspark Aichelau nutzten Anna-Lena Forster, Justus Wolf und ihr Para-Ski-Team die Gelegenheit, sich mit Paravan-Spezialisten intensiv auszutauschen. Der geführte Rundgang umfasste detaillierte Erläuterungen zu Rollstuhlverladesystemen, modularen Fahrzeuginnenausbauten, adaptiven Sitzsystemen und automatischen Türantrieben. Die offene Atmosphäre förderte praxisorientierte Diskussionen zu ergonomischen, sicherheitsrelevanten und logistischen Aspekten. Dabei entstanden neue Ansätze für individuelle Mobilitätskonzepte, die sowohl Training und Wettkampfbetreuung als auch effiziente Reiseplanung optimal unterstützen. Teilnehmer testeten Systeme live, diskutierten technische Details.
Kooperation sichert Logistik und Sichtbarkeit beim Feldberg Ski Cup
Die erneute Zusammenarbeit von Paravan und dem Deutschen Skiverband beim FIS Para Alpine Ski World Cup am Feldberg steht für ihr Engagement in paralympischem Spitzensport, Inklusion und barrierefreier Mobilität. Durch die Partnerschaft wurden umfassendes logistikrelevantes Fachwissen bereitgestellt und effiziente infrastrukturelle Maßnahmen optimiert. Gleichzeitig ermöglichte die mediale Präsenz der Veranstaltung größere Teilhabe der breiten Öffentlichkeit an den Leistungen der Athletinnen und Athleten und setzte ein starkes Signal für Gleichberechtigung im Sport.
Para-Ski-Athletinnen prüfen direkt ergonomische Sitzschwenksysteme und elektrische Steuerungslösungen gemeinsam
Luca Arnold und Alexander Nerz stellten in einer technischen Live-Demonstration im Mobilitätspark Aichelau innovative Fahrzeugumbauten vor. Zu den gezeigten Systemen gehörten elektrisch betriebene Lenkrad-Conversion-Kits, schwenkbare Sitze sowie Joystick-Steuerungen, die eine barrierefreie Fahrzeugbedienung ermöglichen. Para-Ski-Athletinnen testeten Funktionsmuster, gaben ergonomische Verbesserungsvorschläge und erörterten Sicherheitsanforderungen. Entwickler dokumentierten Feedback, analysierten individuelle Nutzungsprofile und skizzierten darauf basierende Konzeptanpassungen. Interaktive Tests, direkte Abstimmungen mit den Technikern sorgten für passgenaue Resultate.
Forster betont: Individualisierte Fahrzeuge essentielle Basis für sportliche Mobilität
Nach der Live-Demonstration erläuterte Anna-Lena Forster die unmittelbaren Konsequenzen fehlender Fahrzeugmobilität: Ohne eigens konfigurierte Anpassungen wäre die pünktliche Teilnahme an Trainingseinheiten und die termingerechte Wettkampfvorbereitung nicht umsetzbar. Umfangreiches Sportequipment, Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen müssten über externe Dienste transportiert werden, was Flexibilität und Zeitmanagement einschränkt. Individuelle Techniklösungen gewährleisten dagegen unmittelbaren Zugang zu allen Trainingsorten und Wettkampfstätten und sichern damit eine effiziente Trainingsorganisation sowie hohe Selbstständigkeit und Mobilitätsqualität für Athletinnen essentiell. Grundlegend unverzichtbar.
Mediale Präsenz durch Paravan-Support fördert Motivation und langfristige Fördererbindung
Justus Wolf hebt hervor, dass ohne die finanzielle und organisatorische Unterstützung von Paravan der Weltcup am Feldberg nicht realisiert werden könnte. Die Kooperation stellt nicht nur die technische Infrastruktur sicher, sondern ermöglicht auch eine flächendeckende TV-Übertragung. Dadurch werden die herausragenden Leistungen der Skitalente sichtbar und in Szene gesetzt. Diese mediale Aufmerksamkeit erhöht die Motivation im Team und legt gleichzeitig die Grundlage, um langfristig neue Sponsoren und Partner für paralympischen Spitzensport zu gewinnen.
Realitätsnahe Simulationsfahrten fördern Verständnis für selbstbestimmte Mobilität mit Joystick-Lenkung
Gemeinsam mit Fahrlehrer Ralf Buhmann setzten die Para-Ski-Athletinnen ihre erste Übungssession im Paravan-Fahrschulfahrzeug an, um die Joystick-Lenkung auszutesten. Die Steuerung übersetzt Handbewegungen präzise in Richtungsänderungen, wodurch das Training barrierefreier Mobilität realitätsnah erlebbar wurde. In der simulierten Fahrsituation prüften sie ergonomische Anpassungen und gewannen Insights in adaptive Technologie. Dieser praxisorientierte Abschluss vermittelte ihnen ein vertieftes Verständnis für selbstbestimmtes Fahren und bleibt langfristig präsent. Die athletenspezifische Demonstration inspiriert zukünftige Mobilitätsentwicklungen nachhaltig maßgeblich.
Athletinnen genießen Wettkämpfe und barrierefreie Programme beim Weltcup 2027
Der FIS Para Alpine Ski World Cup in Feldberg am 14. und 15. Januar 2027 profitiert erneut von der strategischen Zusammenarbeit zwischen Paravan und dem Deutschen Skiverband. Modernste Fahrzeugumbauten und Assistenzsysteme sichern Athletinnen maximalen Komfort und Mobilität. Zugleich erhöhen umfangreiche Live-Berichterstattungen und Social-Media-Kampagnen die Reichweite. Neben spannenden Wettbewerben auf Top-Niveau erwarten Teilnehmer barrierefreie Logistik und Verpflegung sowie vielfältige Rahmenaktivitäten für Sport und Begegnung. Serviceleistungen runden das individuelle inklusive Konzept ab.
Technische Anpassungen im Paravan Mobilitätspark Aichelau belegen, wie individualisierte Fahrzeugumbauten Selbstständigkeit, Effizienz und Komfort verbinden. Spezielle Türantriebe, Rollstuhlverladesysteme und Joystick-Steuerung werden anhand realitätsnaher Demonstrationen erläutert. Die Integration dieser Systeme ermöglicht einen reibungslosen Transport sowie eine optimierte Wettkampf- und Trainingsorganisation. Für Athletinnen wie Anna-Lena Forster ist die maßgeschneiderte Mobilität entscheidend, um Materialeffizienz und Leistungsbereitschaft zu steigern. Die Partnerschaft mit dem Deutschen Skiverband fördert dabei Inklusion und Eventqualität beständig sowie Sicherheit weiterhin.

