Die Gastfamilien-Studie 2025 untermauert die Bedeutung ehrenamtlicher Familien für Schüleraustausch-Programme und weist zugleich auf aktuell zwölf unversorgte Plätze in Bonn hin. Junge Teilnehmer aus Mexiko, Italien, Slowakei und Tschechien suchen ein Zuhause zum Schuljahresbeginn. Basierend auf über 1.100 Befragungen bildet die Erhebung deshalb Daten zur Verbesserung von Vermittlungsprozessen. Gefördert durch das BMBFSFJ und in Kooperation mit der Uni Köln stärkt sie Wissenschaft, Praxis und gesellschaftliche Integration. Ergebnisse sind online abrufbar.
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Bedeutung ehrenamtlicher Gastfamilien: Grundlage für internationalen Jugendaustausch und Verständigung
Ehrenamtliche Familien ermöglichen jedes Jahr internationale Schüleraustausche, indem sie ihre privaten Räume teilen und kulturellen Austausch leben. Rund 1.500 deutsche Haushalte heißen Jugendliche aus verschiedenen Ländern willkommen und bieten ihnen ein Zuhause auf Zeit. Eltern und Kinder übernehmen dabei Aufgaben wie Begleitung zum Unterricht, gemeinsame Mahlzeiten und Freizeitgestaltung. Ihr stiller, unbezahlter Einsatz schafft Vertrauen, fördert Sprachpraxis und legt den vertrauensvollen Grundstein für einen nachhaltigen interkulturellen Dialog zwischen Jugendlichen und Gastfamilien.
BMBFSFJ fördert Studie 2025 Gastfamilien mit über 1.100 Befragten
Die 2025 durchgeführte Gastfamilien-Studie erfasste mithilfe strukturierter Online- und Telefoninterviews die Perspektiven von über 1.100 aktiven und potenziellen Gasteltern. Experiment-ev und Dr. Markus Gamper von der Universität zu Köln stellten sicher, dass die Forschungskriterien wissenschaftlichen Standards entsprechen. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernahm die Finanzierung. Alle erhobenen Datensätze, Diagramme und methodischen Erläuterungen sind jederzeit uneingeschränkt öffentlich auf experiment-ev.de kostenfrei verfügbar und stehen zur weiteren Auswertung bereit.
Materieller Nutzen irrelevant; ideelle Motive stets prägen ehrenamtliches Gastfamilien-Engagement
Die Studie illustriert, dass die Bereitschaft, Jugendliche als ehrenamtliche Gastfamilie aufzunehmen, primär ideelle Beweggründe hat. Knapp 96 Prozent der Befragten bezeichnen den Horizont erweiternden Perspektivwechsel als zentrale Motivation. Rund 92 Prozent betonen die Bedeutung von Toleranz, und über 90 Prozent werten ihr Engagement als wichtigen Beitrag für ein harmonisches, friedliches Miteinander. Materielle Vorteile oder Steigerung des gesellschaftlichen Ansehens spielen dagegen nahezu keine Rolle bei der Entscheidungsbildung. Diese Ergebnisse stammen aus.
Gastfamilie werden: Wohnraummangel trotz freiem Zimmer mindert um 81 %
Nach Erkenntnissen der Studie hemmt ein Mangel an Wohnraum potenzielle Gastfamilien maßgeblich. Haushalte, die mindestens ein freies Zimmer zur Verfügung haben, präsentieren sich mit einer um achtzig Prozent erhöhten Bereitschaft, am Austauschprogramm teilzunehmen. Hinzu kommt, dass Familien mit eigenen Kindern fast fünfzig Prozent häufiger bereit sind, Jugendliche aufzunehmen. Diese Befunde unterstreichen, wie zwingend bauliche Kapazitäten und Wohnraumausstattung bei der Planung zukünftiger Austauschprojekte berücksichtigt werden müssen, um langfristige Erfolge zu sichern.
Gastfamilien dringend gesucht für zwölf Austauschschüler aus vier Ländern
Derzeit besteht ein dringender Bedarf an Gastfamilien für zwölf Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, die im Zuge des Parlamentarischen Patenschafts-Programms aus den USA vermittelt werden. Die Austauschteilnehmer aus Mexiko, Italien, der Slowakei und Tschechien reisen im September an. Interessierte Familien erhalten Zugriff auf Profile und Bewerbungsformulare unter www.experiment-ev.de/aktuelle-gesuche. Die Online-Anmeldung ist intuitiv gestaltet, Unterstützung bei technischen Fragen erfolgt telefonisch oder via E-Mail durch das Experiment-ev-Team, kostenfrei und persönlich.
Experiment-ev bietet Gastfamilien-Studie 2025 mit Download und Beratungsmöglichkeiten kostenfrei
Interessierte können die Ergebnisse der Gastfamilien-Studie 2025 kostenlos abrufen unter https://www.experiment-ev.de/gastfamilienstudie-2025. Detaillierte Beratung zur Bewerbung als Gastfamilie ist auf https://www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden/ verfügbar. Bei spezifischen Rückfragen und weiterem Informationsbedarf steht Programm-Managerin Katrin Pohl telefonisch unter 0228 95722-41 oder per E-Mail an pohl@experiment-ev.de gerne zur Verfügung. Zusätzlich werden regelmäßig kostenfreie Online-Infoabende angeboten. Anmeldungen hierzu sowie für weitere Events sind unkompliziert über www.experiment-ev.de/events möglich. Aktuelle Termine, ergänzende Links und technische Details finden sich online.
Anhand der Befragungsdaten wirft die Studie ein Licht auf die Beweggründe ehrenamtlicher Gasteltern und zeigt die praktischen Barrieren bei der Aufnahme von Austauschschülern auf. Sie liefert belastbare Daten für passgenaue Förderprogramme und betont den dringenden Bedarf an Wohnraum, um mehr Familien zur Teilnahme zu motivieren. Die gewonnenen Erkenntnisse fördern perspektivisch eine nachhaltige Weiterentwicklung von Schüleraustauschformaten, stärken interkulturelle Verständigung und tragen zur langfristigen Vertiefung des gesellschaftlichen Zusammenhalts bei. Auf diese Weise

