Die MS Stockholm von Polaris Tours ermöglicht Expeditionskreuzfahrten in intimer Atmosphäre. Der eisverstärkte Stahlrumpf gewährleistet sichere Passagen durch Packeis und enge Fjorde. In maximal zwölfköpfigen Gruppen nutzen Reisende wendige Zodiacs für ausgedehnte Erkundungen von Gletscherfronten und arktischer Tierwelt. Heimelige Kabinen, Schwedische Crew und praxisnahe Vorträge schaffen maritimen Komfort kombiniert mit wissenschaftlicher Expertise. Persönliche Betreuung und flexible Abläufe garantieren intensive Naturbeobachtungen und nachhaltige Eindrücke in der arktischen Wildnis mit garantierter Sicherheit.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
MS Stockholm 1953er Baujahr: Holzbrücke, klassische Linien, eisverstärkter Rumpf

Auf der Brücke der Stockholm (Foto: Polar Quest)
Die im Jahr 1953 in Dienst gestellte MS Stockholm verfügt über eine markante Holzbrücke, elegante Rumpflinien und einen robusten, eisverstärkten Stahlrumpf. Dieses Konstruktionselement erlaubt das Eindringen in Packeisfelder und sichert gleichbleibende Fahrt auch in schmalen Fjorden und an herausfordernden Gletscherküsten. Die Kombination traditioneller Schiffbauelemente mit moderner technischer Ausrüstung gewährleistet eine zuverlässige Navigation unter extremen arktischen Bedingungen. Sie kombiniert historischen Charme mit moderner Funktionalität für unvergessliche, anspruchsvolle Expeditionen in arktischer Wildnis.
Familiäre Salonatmosphäre mit Kaffee, Zimtschnecken und Expertenvorträgen an Bord
Im liebevoll restaurierten Salon entsteht eine vertraute Wohlfühlatmosphäre mit bequemen Sitzgelegenheiten und gedeckten Holzmöbeln, bei der Passagiere an langen Holztischen heißen Kaffee und frisch gebackene Zimtschnecken genießen. Parallel halten erfahrene Wissenschaftler praxisnahe Vorträge über die physikalische Beschaffenheit von Meereis, das typische Verhalten arktischer Tierarten sowie regionale Klimaphänomene. Durch diese einzigartige Mischung aus Komfort, kulinarischer Verpflegung und fachlicher Wissensvermittlung hebt sich die Expedition deutlich von herkömmlichen Kreuzfahrten ab und unvergessliche Erinnerungen.
Zwölf Passagiere, zwei Guides und Zodiacs für flexible Expeditionen

Kabine der Stockholm (Foto: Polar Quest)
Die Begrenzung auf zwölf Passagiere, zwei erfahrene Guides und zwei Zodiac-Boote gewährleistet hohe Flexibilität und individuelle Anpassung der Expedition. Dank kurzer Mobilisierungszeiten können Anlandungen oder Tierbeobachtungen spontan geplant und bei Sichtungen unmittelbar umgesetzt werden. Kleine Gruppengrößen reduzieren Stress, fördern intensive Foto- und Naturbeobachtungen sowie persönlichen Austausch. Gäste profitieren von maßgeschneiderter Betreuung und genießen ungestörte Einblicke in Fjordlandschaften und arktische Packeis-Welten abseits größerer Kreuzfahrtschiffe und stärken damit das individuelle Expeditionserlebnis nachhaltig.
Tägliche Zodiac-Landausflüge zu Gletscherfronten mit blauem Schmelzwasser und Bartrobben
Mit Zodiacs starten täglich Landausflüge zu Gletscherfronten, deren Schmelzwasser in intensivem Blau treibt und auf Treibeis ruhende Bartrobben Ruhe schenken. Expertenguides erläutern physikalische Grundlagen der Eisblaufärbung, von Luftbläschen bis Lichtbrechung. Gleichzeitig nutzen Teilnehmer gezielte Perspektiven für hochwertige Fotomotive. In geschützten Buchten der Fjordküste begegnen Reisende Seehunden und Eiderenten auf ruhenden Eisschollen sowie eindrucksvollen Walrossen, die ihr Revier markieren und in sicherer Distanz ungestört beobachtet werden können. Ruhig im arktischen Umfeld.
MS Stockholm parkt nachts im Packeis für unmittelbare Eisbeobachtung
Ein zentrales Abenteuer der Fahrt ist das Packeis, in dem die Stockholm gelegentlich über Nacht angelegt wird, um Gästen die grenzenlose Leuchtkraft der Eislandschaft aus nächster Nähe zugänglich zu machen. Durch das niedrige Außendeck eröffnen sich Augenhöhe-Blicke auf feine Eisstrukturen und vorbeiziehende arktische Tiere. Eine Besteigung des Krähennests eröffnet eine Panoramaansicht eines endlosen Mosaiks aus Weiß, Grau und Blau, das sich bis zum Horizont erstreckt und vermittelt bleibende, faszinierende Natureindrücke.
Schwedische MS Stockholm-Crew meistert seit 1990er Jahren komplexe Eisbedingungen

Die Lounge der Stockholm (Foto: Polar Quest)
Seit den frühen 1990er-Jahren betreut die schwedische Besatzung der MS Stockholm Fahrtabschnitte in der arktischen Region. Durch umfangreiche Erfahrung und präzises Navigieren beherrscht sie den Umgang mit Packeisformationen, Eisbergen und tückischen Wetterwechseln. Sie identifiziert unzugängliche Buchten, Eisschollenfallen und „rote Flaggen“, Risiken, die profane Routenplaner nicht erfassen. Dieses spezialisierte Wissen gewährleistet Passagiersicherheit und ermöglicht Passagewege, die größeren Expeditionsschiffen aufgrund ihres Tiefgangs und ihrer eingeschränkten Manövrierfähigkeit verschlossen bleiben, selbst unter Extrembedingungen hindurch.
Polaris Tours 2027: Drei MS Stockholm Expeditionen inklusive Flug
Polaris Tours bietet im Jahr 2027 drei Expeditionsreisen auf der MS Stockholm an. Die Frühlingsreise beginnt ab 10.165 Euro pro Person inklusive Flug, die klassische Entdeckungstour ab 12.585 Euro und der herbstliche Zauber ab 11.375 Euro, jeweils inklusive An- und Abreise. Alle Reisen zeichnen sich durch erfahrene Guides, komfortable Unterbringung und flexible Tagesprogramme aus. Aktuelle Verfügbarkeiten und persönliche Beratung erhalten Interessenten direkt bei Polaris Tours. Diese Angebote gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit zeitlich.
Die Expeditionskreuzfahrten mit der MS Stockholm kombinieren robuste bauweise mit zeitgemäßem maritimen flair und schaffen eine familiäre grundstimmung an bord. Gruppen von maximal zwölf Gästen profitieren von persönlicher betreuung und fachkundigen guidings. Zodiacs transportieren Passagiere zu gletscherküsten, packeisfeldern und wildtierbeobachtungsstellen. Die erfahrene Crew sichert flexible routenplanung und garantiert sicheres vorankommen. Polaris Tours erreicht durch nachhaltigkeitskonzepte und lokalwissen unvergessliche eindrücke in der unberührten arktischen natur. Erlebnisrelevanz wissenschaftliche input und fotochancen optimiert.

