Urlaub auf dem Bauernhof: Das Landlebenauf Föhr entdecken
Erste Sonnenstrahlen leuchten schon am Horizont, als ein Hahnenschrei die morgendliche Stille im beschaulichen Alkersum durchbricht. Nicht nur die kleinen Kälbchen werden jetzt langsam wach: Auch in dem alten, liebevoll herausgeputzten Friesenhäuschen geht nun das Licht an, die Kinder laufen aufgeregt zum Fenster - ein neuer Ferientag auf dem Bauernhof steht bevor. Nach einem zünftigen Frühstück geht es dann endlich los: So dürfen zum Beispiel auf der Wiese die putzigen Lämmer gefüttert werden oder die Kleinen dürfen beim Eiersuchen im Hühnergehege helfen. Viele süße Überraschungen finden die Kinder danach in den urigen Obstgärten. Ob Pflaumen, Äpfel oder Birnen: Erntefrische Vitaminbomben gibt es auf vielen Föhrer Bauernhöfen direkt vom Baum - und in den kleinen Hofläden, in denen Urlauber und Einheimische auch frische Milch, selbstgemachten Käse oder fruchtige Marmelade finden können.
"Auf Föhr wird bis heute noch viel Landwirtschaft betrieben", sagt Sandra Lessau von der Föhr Tourismus GmbH. "Kinder, die schon immer einmal wissen wollten, wie man auf einem Bauernhof so lebt und arbeitet, sind deshalb auf unserer Insel genau richtig. Hier gibt es echtes Landleben nicht nur zum Angucken, sondern zum Anfassen und Mitmachen - ein tolles Erlebnis, nicht nur für unsere kleinen Gäste."
Auch wenn nebenan die Schweine grunzen und hinter dem Hof das Federvieh scharrt und gackert: In den Zimmern und Ferienwohnungen auf den Bauernhöfen müssen Urlauber nicht auf moderne Annehmlichkeiten verzichten. Satelliten-TV und Küchen mit Geschirrspüler und Mikrowelle gehören bei vielen Bauernhöfen ebenso zum Standard wie großzügige Badezimmer und Dienstleistungen wie Brötchenservice oder Weckdienst. Insgesamt 66 Bauernhäuser stehen auf der Nordseeinsel Föhr als Urlaubsquartier zur Verfügung. Außerdem gibt es 40 so genannte Aussiedlungshöfe mitten in den grünen Marschwiesen. "Die Aussiedlungshöfe sind eine Besonderheit unserer Insel", erklärt Sandra Lessau. "Früher war das Marschland im Landesinneren wegen Überflutungsgefahr unbesiedelt. Erst nachdem in den 1960er Jahren zahlreiche Ausbauten an den Deichen vorgenommen wurden, durften die Landwirte auch außerhalb der Orte ihre Höfe bauen."
Quelle: Pressemeldung Föhr Tourismus GmbH
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