Der "Turbo-Disl" zieht auch Anfänger über die Biathlon-Runde
Einen sportlichen Nachmittag bescherte Uschi Disl nicht nur den Trainingsteilnehmern im "ProfiCamp", das von Sport Scheck Reisen und der Marktgemeinde Bodenmais organisiert worden ist, sondern auch allen Zuschauern im Skilandesleistungszentrum/Hohenzollern Skistadion. Durch ihre herzlich-positive Ausstrahlung und ihr Lächeln gewann sie im Nu alle Sympathien. Geduldig ließ sie sich immer wieder fotografieren, schrieb Autogramme, gab Biathlontipps und motivierten die Biathlondebütanten. Eine bunte Truppe war es: Journalisten, die einmal selbst erleben wollten, was es heißt, mit Puls 160 auf die kleinen schwarzen Scheiben zu schießen. Neben den Journalisten waren Gewinner von Preisausschreiben dabei, die die Teilnahme bei Preisausschreiben gewonnen hatten. Wer zahlen musste: Für 390 Euro steht das Vergnügen im Katalog von Sport Scheck Reisen.
Und dafür gab es intensiven Kontakt mit Uschi Disl. Die zweifache Olympiasiegerin und achtfache Weltmeisterin hat unter in ihrer 16 Jahre dauernden Profikarriere den internationalen Biathlonsport geprägt wie kaum eine Zweite. Kein Wunder also, dass zahlreiche Fans im Hohenzollern Skistadion ungeduldig auf die prominente Sportlerin warteten. Die leichte Verspätung nahm ihr keiner übel, denn geduldig erfüllte sie unverzüglich die Interviewwünsche der Medien und die Autogramm- und Fotowünsche der Fans, bis Sepp Schneider, der Biathlonreferent im Skigau Bayerwald und verantwortlich für den Ablauf im Hohenzollern-Skistadion, die Teilnehmer zum Training rief.
Zusammen mit Uschi Disl begrüßte er die Sportler und ließ alle eine Runde durch das Hohenzollern Skistadion skaten, um so die individuellen Fähigkeiten zu überprüfen. Sehr schnell stellte sich heraus, dass das, was im Fernsehen so leicht und geschmeidig aussieht, in der Praxis nicht so leicht fällt. "Des werd scho! Du machst des doch ganz guad!" motivierte Uschi Disl in schönstem Dialekt. Und zu ihren gelehrigen Schülern gehörte auch Bodenmais" Bürgermeister Michael Adam, der auch zum ersten Mal die Skating-Latten unter den Füßen hatte.
Ganz neue Einblicke gewährten Disl und Schneider, als sie mit ihren Schülern bis ganz nach vorne zu den Zielen, den Klappfallscheiben, gingen. "Wir werden es euch aber ein bisschen einfacher machen und schießen ausschließlich auf die 11,5 Zentimeter Durchmesser großen Scheiben, die eigentlich nur für den stehenden Anschlag gedacht sind!" beruhigten sie. Nur einmal wurde Uschi Disl ernst, als sie die Waffe und den Umgang mit ihr erläuterte: "Das ist kein Spielzeug! Das ist ein Kleinkalibergewehr, und eine Schussverletzung kann tödlich sein!" warnte sie. Nach einer ausführlichen Einweisung durften die Biathleten auf Zeit unter fachmännischer Aufsicht ihre Zielgenauigkeit überprüfen. Uschi Disl wurde dabei nicht nur von Sepp Schneider sondern von erfahrenem Fachpersonal unterstützt. Nach einem ausgiebigen Schießtraining ging es dann wieder auf die Strecke, um sich richtig warmzulaufen, denn zum Abschluss stand ja noch der Teamwettbewerb auf dem Programm. In Zweierteams gingen die sieben Staffeln an den Start. Eine Stadionrunde war sechshundert Meter lang und musste insgesamt dreimal bewältigt werden, zwischendurch gab es zwei Schießeinlagen. Für jeden Fehler war jeweils zusätzlich eine 150 Meter lange Strafrunde fällig. Jeder gab sein Bestes und für die Anfänger fand sich schnell eine "Zugmaschine" für die Anstiege, so das jeder die Strecke bewältigen konnte. Gewonnen hat übrigens das fehlerfrei gebliebene Duo Anja Beth und Frank Mützer mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2,5 Sekunden vor Alexander Will und Robert Hamster, die sich zwei Schießfehler leisteten. Dritter wurden Christian Egger und Bodenmais 1. Bürgermeister Michael Adam, die dreimal in die Strafrunde mussten.
Quelle: Pressemeldung Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH
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